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Das Hühnerwunder
 

Eng verbunden mit Xanten und dem Jakobsweg ist die Legende vom Hühnerwunder. Das Wunder soll sich im Mittelalter in der spanischen Stadt Santo Domingo de la Calzada zugetragen haben.
 

Die Legende
 

Auf ihrer Pilgerfahrt nach Santiagio de Compostela macht eine Familie aus Xanten in Santo Domingo de la Cazalda Halt, um dort in einem Gasthaus zu übernachten. Der Sohn weist die Verführungsversuche der Wirtstochter zurück. Wütend versteckt sie einen Silberbecher in seinem Gepäck.

Der Wirt klagt ihn des Diebstahls an, und der Xantener wird in einem Prozess für schuldig erklärt und gehängt. Die Eltern setzen ihre Pilgerreise fort. Als sie auf dem Rückweg am Galgen vorbeikommen, finden sie ihren Sohn lebendig vor, der von Jakobus am Leben erhalten wurde.

Die Eltern eilen zum Richter, der gerade beim Essen sitzt. Er glaubt den Eltern nicht und sagt, dass der Sohn so tot sei wie die gebratenen Hühner auf seinem Teller. Daraufhin flattern die Hühner mit Gegacker davon.

Seit dieser Zeit werden in der Kathedrale von Santo Domingo de la Cazalda ein weißer Hahn und eine weiße Henne in einem Käfig gehalten.


Künstlerische Darstellungen des Hühnerwunders


Von diesem Hühnerwunder gibt es in Deutschland zahlreiche Darstellungen.

In der Überlinger Jodokkapelle erzählen Fresken aus dem 15.Jh. die Legende. Weitere Darstellungen finden sich in Kempen, Rothenburg und Wenningen. In der Jakobuskapelle neben der alten Fuldaer Stiftskirche soll es im 14.Jahrhundert sogar einen Altar mit dem Namen "Auf der Hünner Hort" gegeben haben.



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