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Das Bürgerhaus aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts ist ein schönes Beispiel für spätgotische Baukunst, die zur Blütezeit Xantens den Marktplatz geprägt hat.
Der Wohlstand seines Erbauers drückt sich nicht nur in den vielen großen Fenstern aus, die nahezu die gesamte Fassade einnehmen, oder dem Treppengiebel mit seinen aufgesetzten Zinnen, sondern auch in der Verwendung von Hausteinen.
Im Gegensatz zu den Backsteinen, die am Ort hergestellt wurden, mußte Naturstein teuer über weite Entfernungen herantransportiert werden. Oder hat der Bauherr das wertvolle Material in den Ruinen der römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana gefunden?
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