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Adresse, Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Führungskosten, Museumspädagogik
Zusammen mit den Großen Thermen bildet das RömerMuseum ein einzigartiges Ensemble.
Der moderne Museumsbau aus Stahl und Glas steht an historischer Stätte auf dem Gelände der ehemaligen römischen Metropole Colonia Ulpia Traiana. Er erhebt sich über den ausgegrabenen Fundamenten der Eingangshalle des römischen Stadtbads und entspricht in Größe und Gestalt dem antiken Vorbild.
Auch im Inneren des RömerMuseums mit seiner Länge von 70 Metern und seiner Höhe von 20 Metern werden die eindrucksvollen Dimensionen der antiken Architektur erfahrbar. Ein Großteil der Ausstellung ist auf frei im Raum abgehängten Rampen und Ebenen untergebracht, die immer wieder überraschende Perspektiven bieten.
Die Ausstellung führt als chronologischer Rundgang von der Zeit Cäsars bis zur Frankenzeit durch die ereignisreiche römische Geschichte Xantens.
Über 2.500 Exponate und moderne Medien zeichnen auf rund 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein lebendiges Bild des römischen Alltags in Germanien. Unter den gezeigten Funden beeindrucken besonders die Überreste eines römischen Schiffes, das in zwölf Metern Höhe frei schwebend im Raum hängt. Weitere Höhepunkte der Ausstellung sind eine prächtige großformatige Wandmalerei und das bislang älteste und am besten erhaltene römische Geschütz. Spanische Ölamphoren fehlen ebenso wenig wie Silbergeschirr, Keramik und der bedeutende Bestand an Waffen und Ausrüstung der römischen Armee.
An ausgesuchten Punkten der Ausstellung gibt es besondere Hinguck- und Mitmach-Angebote für Kinder, die den Museumsbesuch zu einem Erlebnis machen.
(Text LVR)
Die Großen Thermen der Colonia Ulpia Traiana wurden 125 nach Christus durch Kaiser Hadrian erbaut.
Die für uns erstaunliche Nutzung durch die Römer umfasste: Badetrakt mit Heißbad, Warmbad und Kaltbad, Schwitzräume, Umkleideräume und einen Sportplatz.
Die 275 nach Christus zerstörten Thermen wurden 1879 entdeckt und seit 1880 ausgegraben. Die endgültige Freilegung erfolgte von 1984 bis 1993.
Der 107 m x 108 m große Schutzbau mit seinem Tragwerk wurde von Polonyi und Partner geplant. In Auftrag gegeben hatte ihn der Landschaftsverband Rheinland. Nach einer zweijährigen Bauzeit wurde der Schutzbau am 22. April 1999 eröffnet. Der Glas-Stahl-Bau über dem Badegebäude nimmt die gestalterischen Elemente und Größendimensionen des antiken Vorbildes wieder auf. Besucher bekommen somit eine Vorstellung von der eindrucksvollen größe des ursprünglichen Gebäudes.
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Tel: 02801-98300 | Fax: 02801-71664 | info@xanten.de
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