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Breitbandausbau in den unterversorgten Bereichen in Xanten: Deutsche Glasfaser legt das wirtschaftlichste Angebot vor

Veröffentlicht am 15.04.2019

Im Ausschreibungsverfahren für den öffentlich geförderten Breitbandausbau in den derzeit unterversorgten Bereichen in Xanten und konnte ein Unternehmen gefunden werden, welches den Ausbau vornehmen wird. Im gemeinsam mit den Nachbarkommunen Alpen und Sonsbeck durchgeführten Ausschreibungsverfahren setzte sich die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH nach Auswertung aller eingegangenen Angebote durch. Das Ausschreibungsverfahren ist Teil des in 2017 begonnenen Förder-, Vergabe- und Umsetzungsverfahren, welches die drei Kommunen gemeinsam mit Hilfe der EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises (EAW) sowie einem externen Beratungsunternehmen durchgeführt haben. Der Ausbau der Glasfasertechnik kann somit in den bislang unterversorgten Bereichen der drei Kommunen erfolgen. In Xanten sind über 600 Objekte für einen Anschluss vorgesehen.

"Der bisherige Prozess ist eine Gemeinschaftsleistung der EAW unter Leitung von Michael Düchting, dem Breitbandkoordinator des Kreises Wesel, Karl Hofmann sowie den Breitbandverantwortlichen in den drei Kommunen. Der bevorstehende Infrastrukturausbau bildet die unverzichtbare Grundlage für die fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaft und ist daher zu begrüßen", so Bürgermeister Thomas Görtz.

Der für Xanten verantwortliche Breitbandkoordinator Thomas Rynders konnte den städtischen Gremien im März eine Vorlage präsentieren, auf deren Basis der Rat der Stadt Xanten im Rahmen eines einstimmigen Beschlusses die Grundsatzentscheidung für den Ausbau in Xanten getroffen und die erforderlichen kommunalen Eigenmittel bereitgestellt hat. Die Erschließung der Gewerbegebiete Xanten und Birten sowie den Anschluss der Schulen und weiterer öffentlicher Einrichtungen im Stadtgebiet konnte die Stadt Xanten bereits vorab durch intensive Gespräche mit der Deutschen Glasfaser ohne den Zuschuss öffentlicher Mittel erfolgreich auf den Weg bringen.

Im Anschluss an die finale Ausbauplanung der unterversorgten Bereiche und der sich daran anschließenden Erteilung der endgültigen Bewilligungsbescheide über die Fördermittel durch Bund und Land kann nun voraussichtlich im Herbst 2019 der endgültige Zuschlag an das Unternehmen Deutsche Glasfaser erteilt werden. Daran anschließend kann voraussichtlich ab Winter 2019 / Frühjahr 2020 mit dem Beginn der rund dreijährigen Bauphase gerechnet werden. Weitere Details zur Ausbauplanung sowie zu Aktivierungsterminen sind noch mit der Deutschen Glasfaser abzustimmen, so dass im Moment noch kein Termin genannt werden kann, wann die einzelnen Objekte im Ausbaugebiet konkret über die neue Technik verfügen werden.