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Historische Zeitungen wieder im Stadtarchiv

Veröffentlicht am 08.01.2020

Das Stadtarchiv Xanten hat im Rahmen der Landesinitiative Substanzerhalt (LISE) insgesamt 77 Bände mit historischen Zeitungen entsäuern lassen. Bei der Entsäuerung handelt es sich um eine restauratorische Maßnahme um Papierzerfall aufzuhalten.

Der älteste entsäuerte Band stammt von Oktober 1929. Es handelt sich um Ausgaben des „Boten für Stadt und Land“, sowie der nationalsozialistischen Zeitungen „Der Volksfreund“ sowie der „National Zeitung“. Weiterhin handelt es sich teilweise um Unikate, die dem Stadtarchiv exklusiv vorliegen. Die Arbeiten wurden vom Technischen Zentrum für Bestandserhaltung der Archivberatung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) in Pulheim-Brauweiler koordiniert und von der ZFB – Zentrum für Bucherhaltung GmbH in Leipzig durchgeführt.

Zeitungen zählen zu den wichtigsten und am einfachsten zugänglichen Quellen für Historiker und geschichtlich Interessierte. Die nun behandelten Bände geben Einblick in Xantens Geschichte der späten 1920er Jahre sowie der Zeit des Nationalsozialismus.

Die Arbeit an den Zeitungsbeständen, welche die Stadt Xanten schon seit den späten 1980er Jahren beschäftigt, ist aber noch nicht abgeschlossen: Auch im Jahr 2020 will das Stadtarchiv wieder an der Landesinitiative teilnehmen, um weitere historische Zeitungsbände dauerhaft zu sichern und wieder für die historisch interessierte Öffentlichkeit zugänglich machen zu können.

Die historischen Zeitungen können im Stadtarchiv Xanten eingesehen werden. Ansprechpartner ist Stadtarchivar Lukas Petzolt; Tel.: 02801 772 250; E-Mail: lukas.petzolt@xanten.de.

                                                        Historische Zeitungen-Stadtarchiv

                                                        Bürgermeister Thomas Görtz, Stadtarchivar Lukas Petzolt,

                                                        LVR-Restauratorinnen Anika Kosel und Ina Fröhlich