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Wallfahrer

Wallfahrer in Xanten

Ad Sanctos

Pilgern zum Dom St. Viktor

Ad Sanctos - heißt auf Deutsch "zu den Heiligen". Dieser alte Name Xantens zeigt an, das bereits im frühen Mittelalter die Gläubigen nach Xanten zum Grab des Hl. Viktor und seiner Gefährten pilgerten. Wenn Sie eine Wallfahrt zum Xantener Dom unternehmen möchten, wenden Sie sich für weitere Auskünfte bitte an das Pfarrbüro..

Pilgern nach Marienbaum  

Sie möchten eine Wallfahrt zur Gnadenstätte in Xanten-Marienbaum unternehmen. Gebet und Einkehr finden Sie in der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt. Runden Sie Ihre Pilgerfahrt mit dem Besuch des kleinen Wallfahrtsmuseums ab.

Pilgern auf dem Jakobsweg

Pilgern im Zeichen der Muschel: Xanten liegt an einem der Jakobswege im Rheinland. Der Weg beginnt in Kleve und führt über Moyland nach Xanten. Es gibt fünf Stationen in Xanten, die mit einem Stein markiert sind: Marienbaum, Kloster Mörmter, Dom St. Viktor, Fürstenberg und Birten. Nächste Station im Rheintal ist Neuss. Vor dem Ziel Bonn machen die Pilger noch einmal in der Domstadt Köln Station. Einen Stempel für Ihren Pilgerpass erhalten Sie an der Domkasse.

Das Hühnerwunder

Eng verbunden mit Xanten und dem Jakobsweg st die Legende vom Hühnerwunder. Das Wunder soll sich im Mittelalter in der spanischen Stadt Santo Domingo de la Calzada zugetragen haben.

Die Legende  

Auf ihrer Pilgerfahrt nach Santiagio de Compostela macht eine Familie aus Xanten in Santo Domingo de la Cazalda Halt, um dort in einem Gasthaus zu übernachten. Der Sohn weist die Verführungsversuche der Wirtstochter zurück. Wütend versteckt sie einen Silberbecher in seinem Gepäck.

Der Wirt klagt ihn des Diebstahls an, und der Xantener wird in einem Prozess für schuldig erklärt und gehängt. Die Eltern setzen ihre Pilgerreise fort. Als sie auf dem Rückweg am Galgen vorbeikommen, finden sie ihren Sohn lebendig vor, der von Jakobus am Leben erhalten wurde.

Die Eltern eilen zum Richter, der gerade beim Essen sitzt. Er glaubt den Eltern nicht und sagt, dass der Sohn so tot sei wie die gebratenen Hühner auf seinem Teller. Daraufhin flattern die Hühner mit Gegacker davon.

Seit dieser Zeit werden in der Kathedrale von Santo Domingo de la Cazalda ein weißer Hahn und eine weiße Henne in einem Käfig gehalten.