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Zur Geschichte der Eisenbahn am Niederrhein

In Kooperation mit dem Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung (InKuR) der Universität Duisburg-Essen und der VHS Alpen-Rheinberg-Sonsbeck-Xanten.

Prof. Dr. Irmgard Hantsche: „Zur Geschichte der Eisenbahn am Niederrhein“

Der Niederrhein ist nie ein sehr verkehrsdichtes Gebiet gewesen. Das trifft auch auf den Schienenverkehr zu. Dennoch sind von privaten Eisenbahngesellschaften rechts- wie linksrheinisch eine ganze Anzahl von Trassen gebaut worden, die erst zu einem Gesamtnetz zusammenwuchsen, nachdem die Eisenbahnen ab 1880 verstaatlicht wurden. Besonders die sogenannte Boxteler Bahn, die Xanten berührte, zeigte, dass die Hauptstrecken vielfach stärker dem Fernverkehr dienten, als dass sie den Niederrhein verkehrsmäßig erschlossen und seine Industrialisierung förderten. Der notwendige regionale Personen- und Warenverkehr wurde jedoch durch Nebenstrecken oder durch Kreis- und Kleinbahnen ermöglicht. Heute sind von diesem Eisenbahnnetz besonders linksrheinisch nur noch wenige Linien vorhanden.

Der Vortrag wird den Ausbau des Streckennetzes im 19. Jahrhundert wie den Rückbau vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg behandeln und mit Karten und Abbildungen illustrieren.

Eintritt ist frei.
Keine Anmeldung erforderlich.
Einlass ab 19:00 Uhr über den Ziegelhof.

Zeit18.06.2020 um 19:30 Uhr
OrtSiegfriedmuseum Xanten - Kriemhildsaal
Kurfürstenstraße 9
46509 Xanten
Telefon: 02801/772200
PreisangabeEintritt frei!